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Kalender 2011
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Sonnabend
· 19. März 2011 · 19.30 Uhr · Festsaal
108. Gosecker Schlosskonzert
Kunst der Fuge
RAUMKLANG CD Release Konzert:
DIE KUNST DER FUGE BWV 1080
Peter Kofler - Cembalo
Hinter Bachs Kunst der Fuge BWV 1080verbirgt sich eine unglaublich komplexe musikalische Struktur, ein Zyklus von Fugen und Kanons, denen ein gemeinsames Thema zugrunde liegt. In der Fülle der verwendeten Verarbeitungstechniken – etwa der Spiegelung, rhythmischen Vergrößerung und Verkleinerung des Themas oder Kombination mit weiteren Themen – zieht Bach gleichsam Bilanz seines gesamten Lebenswerkes.
Ausgehend von dieser Kunstfertigkeit verleiht Peter Kofler den mystisch verschlungenen Tongeflechten sinnliche Lebendigkeit und interpretiert Bachs Tonkunst als eine Folge von packenden Charakterstücken. Gespielt auf einem zweimanualigen Cembalo von Martin Schwabe aus Leipzig.

Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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Sonnabend
· 21. Mai 2011 · 20.00 Uhr · Festsaal
109. Gosecker Schlosskonzert
Klangreise in die Antike
Musica Romana
Susanne Rühling - verschiedene Leiern, Laute, Panflöten, Gesang, Trommeln und Perkussion
Jutta Knur - Rohrblattinstrumente, Querflöte, Trommeln, Saiteninstrumente und Gesang
Merit Zloch - verschiedene Harfen, Rohrblattinstrumente, Gesang, Flöten und Perkussion
Valentin Arnold - Rohrblattinstrumente, Flöten, Perkussion und Gesang

Photograph: Mario Hopfgartner
Das internationale Ensemble Musica Romana hat sich ganz der antiken Musik verschrieben. Auf Nachbauten alter Instrumente spielt es überlieferte und nachempfundene Kompositionen aus griechischer und römischer Zeit.
Das Ensemble Musica Romana setzt sich aus deutschen und österreichischen Archäologen, Ethnologen, Musikern(innen) und Instrumentenbauern zusammen. Ihnen gemeinsam ist die Freude an experimenteller Archäologie, Living History, Musik und Tanz.
Die Gruppe hat sich vorgenommen, Klänge ferner Epochen für ein heutiges Publikum erlebbar zu machen. Sie verbindet das Studium archäologischer und schriftlicher Quellen mit kreativem Experimentieren. Alle gespielten Instrumente wurden auf der Grundlage von archäologischen Funden und bildlichen Darstellungen rekonstruiert und gebaut.
Musica Romana besteht nunmehr seit fast 10 Jahren und ist international bekannt. Auftritte erfolgten unter anderem bei zahlreichen Museumsfesten, in Filmen und bei Radioproduktionen. Das Ensemble hat bereits mehrere Tonträger veröffentlicht.
www.musica-romana.de
Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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Sonnabend
· 10. September 2011 · 20.00 Uhr · Festsaal
110. Gosecker Schlosskonzert
ERDBEBEN! 1511-2011
500 Jahre Bischof Philipp und das Erdbeben in Skofja Loka
Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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Sonnabend · 24. September 2011 · 20.00 Uhr · Festsaal
111. Gosecker Schlosskonzert
Ensemble Pulchra Scylla
- erdige, vollblutige Folkloregesänge aus Italien
Noemi La Terra – Gesang und Kastagnetten
Diethard Krause – Gambe und Cello
Stefan Wehrenpfennig – Gitarre und Mandoline
Thomas Friedlaender – Zink und Perkussion
Scylla war jenes sagenhafte Ungeheuer, das in der Antike zwischen Calabrien und Sizilien im Meer gehaust haben soll: "Pulchra Scylla", das "schöne Ungeheuer", nach dem sich das Ensemble benannt hat. Einst eine wunderschöne Frau, rächt sie sich nach der Verzauberung durch die eifersüchtige Kirke, verschlingt Seefahrer und macht die Meeresenge zwischen Messina und Reggio Calabria unsicher.
Schon in ihrer Kindheit lernte die sizilianische Sängerin Noemi La Terra von ihrer Großmutter alte Volksweisen ihrer Heimat. Begleitet von Gitarre, Gambe, Zink und Perkussion mischt sie süditalienische Folkore mit italienischer Musik des Frühbarock und Improvisation. Ihre Lieder erzählen berührend-ergreifende Geschichten: Musik zum Träumen und Tanzen, mal melancholisch, mal schaurig und voller Leidenschaft.

Zeitungsankündigung:
„Am Anfang war La Nonna, die sizilianische Großmutter, die der in Deutschland lebenden Enkeltochter einen großen Schatz alter Volksweisen ihrer süditalienischen Heimat zum Geschenk machte, den sie seither als eine besondere Kostbarkeit in sich trägt. Einerseits sind es die Lieder selbst, die für Noemi La Terra musikalischen Ursprung bedeuten, andererseits ist es die authentische, rauhe Vortragsweise der Großmutter, die für sie so prägend wurde. Ob als Jazzsängerin, zu der sie sich an der hiesigen Musikhochschule von Céline Rudolph ausbilden ließ, oder als Interpretin Alter Musik, ihr Gesang entbehrt jeglicher äußerlicher Manieriertheit und berührt in seiner durchlebten Aufrichtigkeit. Als sich Noemi La Terra vor einiger Zeit verstärkt unter der fachlichen Obhut von Ludger Rémy der Alten Musik zuwandte, wuchs in ihr der Wunsch, die neue Leidenschaft in einem angemessenen Ensemble ausleben zu können. „Ich stand mit Ludger vor der Hochschule und fragte ihn, wen er mir empfehlen könnte. Er sprach gerade von dem Cellisten und Gambenspieler Diethard Krause, da öffnete sich das Tor und eben jener trat heraus. Große überraschte Verwirrung!“, erinnert sich die Sängerin an die witzige Begebenheit der ersten Kontaktaufnahme. Diethard Krause hingegen dachte in seiner Verdutztheit, eine Jazzsängerin mit Ludger Remy im Gespräch zu finden, sofort: “Da musst du mal hin!“ Von Diethard Krause führte der direkte Weg zum langjährigen musikalischen Partner, dem Gitarristen Stefan Wehrenpfennig, mit dem er erfolgreich als „Duodezim“ in einer Mischung aus Klassik, Jazz, Improvisation und Weltmusik in hauptsächlich eigenen Kompositionen unterwegs ist. Da die vielseitige Sängerin aber auch im neuen Ensemble keineswegs auf die Folklore verzichten wollte, fehlte nun noch ein Perkussionist, der die Tarantella auf dem Tamburello zu schlagen vermag. Mit Thomas Friedlaender, der außerdem mit dem Zink die Besetzung der neuen Formation komplettiert, ward ein solcher gefunden. Die vier Musiker, die sich mit einer ungeheueren Spielfreude zwischen italienischem Frühbarock, feuriger süditalienischer Folklore und Improvisierlust bewegen, gaben sich als Ensemble den Namen „Pulchra Scylla“, das „schöne Ungeheuer“. Sie nehmen damit Bezug auf eine Gestalt der griechischen Mythologie, die einst als wunderschöne, das Meer liebende Frau die Eifersucht Kirkes weckte und von dieser in ein Seeungeheuer verwandelt die Meerenge zwischen Messina und Reggio Calabria unsicher machte. Damit betonen sie zum einen den Ursprung ihres Ensembles in der Heimat von La Nonna, wenn man so will, und zum anderen ihre musikalische Balance zwischen schöner höfischer Musik in antiken Arien und erdigen, vollblutigen Folkloregesängen.“
Swantje Richter
DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, 4. 7. 2009
Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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Sonnabend
· 29. Oktober 2011 · 19.30 Uhr · Festsaal
112. Gosecker Schlosskonzert
»TräumeTränenTändeleien«
Ein Kammermusikabend am Versailler Hof
Mit Werken von M.Marais, Mr.de Ste.Colombe, A.Forqueray u.a.
Ensemble »Art d'Echo«
Juliane Laake - Dessus et basse de viole
Katharina Schlegel - Basse de viole
Ophira Zakai - Theorbe, Barockgitarre
www.julianelaake.de
Stellen Sie sich vor, es ist Fußball und keiner geht hin!
Denn der Sonnenkönig hat zu einer erlesenen Soiree geladen. Nirgends hört man bessere Musik und virtuosere Musiker als bei ihm. Schließlich ist sein Hof am Ende des 17. Jh. nicht nur politisch ein Vorbild für alle Höfe Europas, sondern auch musikalisch. Kein Weg zu Rang und Namen führt am Sonnenkönig vorbei. So stellt auch Marin Marais, junger eitler strebsamer Gambist, all sein Können in den Dienst des Königs, erzählt in seinen Werken für Viola da gamba von den Träumen bei Hofe, von all den zarten Tändeleien, vergessend, was ihm sein alter Gambenlehrer Mr.de Ste.Colombe, der sich wohlweislich vom Hofe fernhielt, neben der Kunst des Gambenspiels beibrachte-wo so viel Streben nach Gunst, da fließen auch Tränen, wo so viel Hochmut, da lauert auch tiefer Fall. Und so findet auch M.Marais am Hofe einen intriganten Gegenspieler-A.Forqueray, auch dieser ein Gambist, aber einer, der wie der Teufel spielt, wo doch Marais so engelsgleich musiziert haben soll.
Und so ließen sich die Hoflegenden endlos fortsetzen-wir aber haben nur diesen einen Kammermusikabend, an welchem ganz ohne Worte und doch so lebendig all diese Geschichten vor Ihre Ohren und Herzen kommen sollen! Erleben Sie, wie diese kunstvolle vornehme Barockmusik über die Jahrhunderte hinweg berührt und bezaubert!
Art d'Echo ist ein ebenso fantastisches wie fantasievolles Ensemble, das Juliane Laake zur Begleitung ihrer vielfältigen Soloprojekte gegründet hat. Die Mitglieder sind: Katharina Schlegel (Bassgambe), Ophira Zakai (Theorbe) und Sabine Erdmann (Cembalo). Die Besetzung ist variabel und entspricht den jeweiligen Programmanforderungen.
Juliane Laake ist Preisträgerin des Internationalen Telemannwettbewerbs Magdeburg hat sich beim Leipziger Bachfest und zahlreichen anderen renommierten Festivals für Alte Musik empfohlen: Sie konzertierte unter anderem in Utrecht, Kopenhagen, Stockholm, Zürich und Tel Aviv, arbeitet immer wieder mit Ensembles wie der Lautten Compagney, Weser Renaissance und der Akademie für Alte Musik Berlin sowie mit renommierten Solisten wie Hille Perl, Harry van der Kamp und Dorothee Mields zusammen.
Die Resultate dieser Kooperationen spiegeln sich in Juliane Laakes umfangreicher Diskographie, deren zum Teil preisgekrönte, in jedem Fall aber immer ausgezeichnete Produktionen unter anderem bei der deutschen harmonia mundi, bei cpo und raumklang erschienen sind. Sie wirkte bei der CD-Einspielung In darkness let me dwell mit Musik von John Dowland mit, die mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik bedacht wurde. Im Sommer dieses Jahres wurde ihre in Kooperation mit dem Deutschlandfunk entstandene CD-Aufnahme mit selten zu hörender Musik von Marin Marais veröffentlicht, die die Künstlerin in Begleitung ihres Ensembles Art d'Echo eingespielt hat.
Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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NEU !!
Sonntag · 13. Oktober 2011 · 16.30 Uhr · Dorfkirche zu Goseck
113. Gosecker Schlosskonzert
HILDEGARD VON BINGEN & ELISABETH VON THÜRINGEN
mit
Ars Choralis Coeln, Ltg. Maria Jonas
und Workshopteilnehmern
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Zwei große Frauen des Mittelalters stehen im Mittelpunkt dieses Konzertes: Hildegard von Bingen (1098-1179) und Elisabeth von Thüringen (1207-1231).
Begegnet sind sich diese zwei außergewöhnlichen Menschen also nie. Beide waren schon zu ihrer Lebenszeit legendär und Elisabeth wurde schon vier Jahre nach ihrem Tod heilig gesprochen. Die Kanonisation Hildegards von Bingen dagegen erfolgte erst 1584 - offiziell heilig gesprochen wurde sie allerdings bis heute nicht.
Durch die frühe Heiligsprechung Elisabeth entstanden noch in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts erste Offizien für sie. Man findet sie in ganz Europa verbreitet, was für ihre Popularität spricht. Hildegard von Bingen schrieb selber Musik, bzw. erfuhr in ihren Visionen auch Auditionen mit Gesängen, die sie aufschrieben ließ. Wie genau das vor sich ging, das können wir heute nicht wissen. Allerdings ist ihre Musik ganz außergewöhnlich und ausdrucksstark - bis heute!
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Unsere Konzertbesucher haben an an diesem 13. November 2011 die seltene Gelegenheit, ein Kontrastprogramm zu erleben, das gegensätzlicher kaum sein könnte: Nach dem Genuss mittelalterlicher Hochkultur beginnt um 19 Uhr im Festsaal von Schloss Goseck (nur ca. 500 Meter von der Dorfkirche entfernt) ein Liederabend mit Songs des niederländischen Sängers Robert Long (1943 - 2006), dargeboten vom derzeit "schrillsten Comedian" Deutschlands: Kay Ray (u.a. bekannt aus "Neues aus der Anstalt")
"Extrem-Kabarett" mit inhaltlichem Tiefgang und tatsächlich zur Ehre Robert Longs gereichend. Eine sehr gelungene und entsprechend empfehlenswerte Gratwanderung!
www.kayray.de
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EINTRITTSPREISE incl. KOMBI-ANGEBOTE:
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Eintritt Schlosskonzert: 12,- €
- Kinder und Jugendliche im Alter von 7 - 16 Jahren: 5,- €
- freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre
Wer danach zu Kay Ray gehen möchte, zahlt bei Vorzeigen der "Mittelalterkarte" an der Abendkasse nur 3,00 Euro für die Abendveranstaltung. Also nur 15,00 Euro für beide Konzerte zusammen!
Wer bereits eine Eintrittskarte für Kay Ray im Vorverkauf über unseren Ticketshop "asinamusic.com" erworben hat, kommt kostenlos in das "Mittelalterkonzert" in die Dorfkirche.
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Ticket-Vorverkauf für beide Konzerte bis 11. November 2011:
03443 - 28 44 88
Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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Sonnabend
· 26. November 2011 · 19.30 Uhr · Festsaal
114. Gosecker Schlosskonzert
En ce gracieux tamps (In solch anmutiger Zeit)
Weltliche Musik des 14.und 15. Jahrhunderts
Französische Ars Nova und Ars Subtilior von Machaut, Borlet, Senleches, Solage, Vaillant, Cordier

Ensemble Santenay
Polyphone Musik des Mittelalters und der Frührenaissance
Julla von Landsberg - Gesang, Organetto
Elodie Wiemer - Blockflöte
Szilárd Chereji - Viella
Orí Harmelin - Laute
Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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Sonntag
· 11. Dezember 2011 · 17.00 Uhr · Festsaal
115. Gosecker Schlosskonzert - Weihnachtskonzert
La bella Signora
Traditionelle Weihnachtslieder aus dem mittelalterlichen Südeuropa
Catia Gianessi (Faenza/Romagna) – Gesang, Tamburello
Peter Rabanser (Forlì/Romagna) – Gesang, Chitarra, Clarinettino, Zampogna
Susanne Ansorg (Goseck/Deutschland) – Fidel, Lira da braccio
Fabio Accurso (Trieste/Friaul) – Laute
Eintritt: 12,- €
(Kinder und Jugendliche von 7 - 16 Jahren: 5,- €,
Freier Eintritt für Kinder 0 - 6 Jahre)
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